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Schlagwort: Senioren

An die SeniorInnen und Senioren!

von Bernd Bonneß

Das Konzept Alltagsbegleiter, ein durch den Freistaat Sachsen gefördertes Projekt für Senioren, werden von Mitgliedern und Nichtmitgliedern des Bürgervereins seit vielen Jahren unterstützt und wahrgenommen.

SeniorInnen für SeniorInnen- aber nicht nur das, sondern alle Personen, unabhängig vom Alter, die sich zutrauen als Alltagsbegleiter zu agieren, sind willkommen, diese Funktion zu übernehmen.

Wir haben noch Mittel frei und suchen noch Teilnehmer für dieses Projekt. Das Projekt ist an eine gewisse Größenordnung der Teilnehmer gebunden, wir haben ab und an Veränderungen in der Teilnehmerzahl und würden gern noch mehrere Teilnehmer animieren, um nicht in einen Verzug zu kommen.

Folgende, aber sehr beschränke Anforderungen werden an Alltagsbegleiter gestellt: Die Alltagsbegleiter müssen geeignet sein, sich um betagte Menschen zu kümmern resp. diese bei allgemeinen Tätigkeiten zu unterstützen. Diese Tätigkeiten beinhalten Hilfe beim Einkauf, vorlesen von Zeitungen und Büchern, Begleitung bei Behörden, Theater, Kinovorführungen und bei Spaziergängen oder eben mal bei einem Cafébesuch.

Allerdings dürfen diese unterstützten Personen keinen Pflegegrad haben. Zu begleitende Person:
– sollte mindestens 60 Jahre alt sein
– darf keinen Pflegegrad haben
– darf mit Alltagsbegleiter:innen bis zum 2. Grad weder verwandt noch verschwägert sein
– darf mit Alltagsbegleiter:innen nicht in häuslicher Gemeinschaft leben

Für die Tätigkeit erhält der Alltagsbegleiter eine Aufwandsentschädigung, diese richtet nach der Anzahl der für das Projekt geleisteten Stunden. Es wird ein Minimum von 16 Stunden mit € 40,00 und ein Maximum von 32 Stunden mit € 80,00 pro Monat gefördert. Ferner erhält der Bürgerverein auch eine finanzielle Unterstützung dadurch.

Interessierte Seniorinnen und Senioren, die sich ein Engagement als AlltagsbegleiterIn vorstellen können, sind ausdrücklich aufgefordert sich beim Bürgerverein zu melden.

Sollten wir Ihr Interesse für eine Teilnahme geweckt haben, wenden Sie sich bitte an den Bürgerverein. Ansprechpartner ist Bernd Bonneß. Unser Bürgerbüro befindet sich im Buddehaus. Sie können mich auch direkt ansprechen unter Telefonnummer 0176 52989864 oder eine Email schreiben: buergerverein.gohlis@gmail.com oder auch direkt: bonness2@ web.de

In eigener Sache – Erinnerung „Eine Bank für Gohlis“ / Baumscheibenbepflanzung

An dieser Stelle möchten wir noch einmal auf zwei wichtige Projekte 2021 hinweisen. Wie schon von 2020 in einem Beitrag festgestellt, gibt es in Gohlis kaum Sitzmöglichkeiten für mobilitätseingeschränkte Menschen, Seniorinnen und Senioren oder auch junge Familien. Alle möchten sich auf ihren Wegen durch Gohlis gerne einmal ausruhen. Dies ist leider kaum möglich. Der Bürgerverein möchte nun mit dem Projekt „Eine Bank für Gohlis – viele Bänke für Gohlis“ den Ruhebedürftigen helfen. Wir wollen uns gegenüber der Stadtverwaltung stark machen, planungstechnisch und finanziell Mittel und Ressourcen zur Verfügung zu stellen, um Sitzbänke im Stadtteil aufzustellen. Erster Schritt hierzu ist es, geeignete Standorte zu finden. Der Bürgerverein selbst hat Ideen und möchte in den wärmeren Monaten und frei von Coronaauflagen mit kleinen Testspaziergängen weitere Standorte ausfindig machen. Neben diesem Vorhaben ruft der Verein aber auch die Gohliserinnen und Gohliser auf, uns ihre Hinweise und Vorschläge zu schicken.

Zwei Jahre hintereinander hat der Bürgerverein die Baumscheibe seines gestifteten Baumes in der Lützowstraße direkt vor dem Bürgerverein mit kleinen Blümchen bepflanzt. Es sollte somit erreicht werden, dass die oft sehr trostlosen grauen Baumscheiben – ob nun mit Bäumen bepflanzt oder nicht – kleine Aufwertungen des Stadtteils darstellen. Auch 2021 wird der Bürgerverein seine Baumscheibe wieder begrünen. Damit dies nicht der einzige bunte Flecken in dem oft grauen Asphalt der Straßenzüge im Stadtteil bleibt, möchte der Bürgerverein die Gohliserinnen und Gohliser mit einbinden. Was ist hierbei zu tun? Schlagen Sie uns Standorte oder Straßenzüge vor, die für dieses Projekt in Frage kommen. Der Bürgerverein kümmert sich um die Materialbeschaffung, Öffentlichkeitsarbeit und die Einbindung des Näheren Wohnumfeldes. Wichtigster Part kommt am Ende den Gohliserinnen und Gohlisern zu, die sich als „Gießpaten“ darum kümmern, dass dieses tolle Projekt nicht nach den ersten heißen Sommertagen beendet wird – gemeinsam können wir durch viele kleine Farbtupfer unseren Stadtteil aufwerten.

Für beide Projekte kann der Bürgerverein per Mail unter buergerverein.gohlis@gmail.com oder zur telefonischen Sprechstunde montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr unter 0341-20018556 kontaktiert werden.

An die Seniorinnen und Senioren! Aber nicht nur!

Von Bernd Bonneß

Das Konzept Alltagsbegleiter, ein durch den Freistaat Sachsen gefördertes Projekt für Seniorinnen und Senioren, wird von Mitgliedern und Nichtmitgliedern des Bürgervereins seit vielen Jahren unterstützt und wahrgenommen. Auch für 2021 planen wir, dieses Projekt weiter zu unterstützen.

SeniorInnen für SeniorInnen – aber nicht nur das, sondern alle Personen, unabhängig vom Alter, die sich zutrauen, als Alltagsbegleiter für SeniorInnen zu agieren, sind willkommen, diese Funktion zu übernehmen.

Folgende, aber sehr beschränkte Anforderungen werden an Alltagsbegleiter gestellt: Die Alltagsbegleiter müssen geeignet sein, sich um betagte Menschen zu kümmern resp. diese bei allgemeinen Tätigkeiten zu unterstützen. Diese Tätigkeiten beinhalten Hilfe beim Einkauf, Vorlesen von Zeitungen und Büchern, Begleitung zu Behörden, Theater, Kinovorführungen und bei Spaziergängen oder eben mal bei einem Cafébesuch. Allerdings dürfen diese unterstützten Personen keinen Pflegegrad haben.

Für die Tätigkeit erhält der Alltagsbegleiter eine Aufwandsentschädigung, diese richtet nach der Anzahl der für das Projekt geleisteten Stunden. Es wird ein Minimum von 16 Stunden mit € 40,00 und ein Maximum von 32 Stunden mit € 80,00 pro Monat gefördert. Ferner erhält auch der Bürgerverein eine finanzielle Unterstützung dadurch.

Sollten wir Ihr Interesse für eine Teilnahme geweckt haben, wenden Sie sich bitte an den Bürgerverein. Ansprechpartner ist Bernd Bonneß. Unser Bürgerbüro befindet sich im Buddehaus. Sie können mich auch direkt ansprechen unter der Telefonnummer 0176 52989864 oder eine Email an buergerverein.gohlis@gmail.com oder auch direkt: bonness2@web.de

Auf Parkbanksuche in Gohlis

von Ursula Hein

Wer durch Gohlis spazieren geht, stellt leicht fest, dass er sich gar nicht so leicht ausruhen kann, denn Bänke sind Mangelware. Zwar gibt es in den Parks Bänke und auch an den Haltstellen gibt es in den Häuschen recht bequeme Bänke, jedoch ohne einen Abfallkorb! Ich möchte einmal einen Spaziergang in Gohlis-Süd beschreiben:

Von der Berggartenstraße hinunter bis zum ehemaligen Schillerhain an der Weinligstraße ist es nicht sehr weit. Das schaffen wir als Rentner noch ganz gut. Dort ist die erste Ruhepause fällig. Dann geht es durch die Menckestraße. Der schöne Anger lädt eigentlich zum Sitzen ein, aber… hier gibt es zwar Bäume und Rasenfläche, umstanden von Autos, aber Bänke gibt es nicht. Vor zwei Wochen konnte man noch ins Gohliser Schlösschen ausweichen. Dort an der Menckestraße gibt es zwei Steinbänke, wenn auch benachbart den Abfallsäcken, zur Not konnte man hier Station machen. Aber jetzt ist es damit vorbei. Der Schlösschen-Park ist zugesperrt. Man kann sich höchsten an das Mäuerchen anlehnen, ein schlechter Ersatz. Wenn man dann weitergeht den Schlösschenweg hinunter zum Poetenweg, dann wäre vor der Villa Ida ein schöner Platz für zwei Bänke, aber da gibt es nur Fahnenstangen, nicht wirklich geeignet fürs Ausruhen. Jetzt folgen wir dem Poetenweg, vorbei am Gohliser Schlösschen und endlich sehen wir zwei Bänke. An der Ecke Poetenweg/ Kickerlinsgberg kann der müde Spaziergänger rasten. Wären wir allerdings der Menckestraße in Richtung Kirche gefolgt, dann hätten wir erst am Kirchplatz eine Ruhestätte gefunden.

Sicher denken jetzt viele, das sind doch jede Menge Bänke, aber die Entfernung zwischen den einzelnen ist für schwache Rentner oder Gehbehinderte recht weit. Und wenn man sich die Nebenstraßen in Gohlis-Süd ansieht, dann kann man sich höchstens auf einem Mäuerchen einmal kurz ausruhen. Vielleicht könnte doch zumindest auf dem Anger und vor der Villa Ida Ruhebänke aufgestellt werden. Man möge bedenken, dass die Anzahl der Menschen, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, wohl noch zunehmen wird, denn unsere Gesellschaft wird ja immer älter und hoffentlich trotz Corona.