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Schlagwort: Leipzig

„Mädelsabend“ der anderen Art

Frauen sind bei der Geldanlage typischerweise zurückhaltender und setzen seltener auf ertragsstärkere Kapitalmarktinvestments. Was die Gründe dafür sind und wie dem entgegengewirkt werden kann, damit hat sich das Sparkassen-Team des Beratungs-Centers in der Max-Liebermann-Straße auseinandergesetzt – mit einer Kundenveranstaltung nur für Frauen.

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Gohlis wird einfach erklärt

Gohlis einfach erklärt – neue Reihe zum Mitmachen

Neue Reihe im Gohlis Forum

Gohliser Schlösschen, die Erbse, Makerspace, Reginenstraße, Krochsiedlung oder Gosenschenke – bekannte Hotspots in Gohlis? Geheimtipps oder doch nur Unbekanntes? Um Antworten auf diese Fragen zu erlangen, starten wir eine neue Reihe im Gohlis Forum, um gemeinsam mit Ihnen Antworten auf diese Fragen zu finden.

 

Geschichten, Orte, Plätze – Ihre Ideen für die neue Reihe sind gefragt

Was macht Gohlis wirklich aus? Welche Orte, Menschen und Geschichten prägen unseren Stadtteil? Die neue und spannende Beitragsreihe im Gohlis Forum unter dem Titel „Gohlis einfach erklärt“ wird in drei aufeinander folgenden Ausgaben verschiedene Facetten unseres Stadtteils beleuchten. Ob es sich um einen Ort oder Platz handelt, eine Straße oder einen Park, einen Kulturakteur oder Gewerbetreibenden, eine Gastronomie oder Bildungseinrichtung – wir möchten keine Grenzen setzen. Ihr Wissen und Ihre persönlichen Erfahrungen sind gefragt, um gemeinsam eine lebendige und vielfältige Darstellung des Stadtteils zu schaffen.

 

Einsendungen – Fotos, Berichte, Erfahrungen werten die Reihe auf

Wir laden Sie herzlich dazu ein, uns Ihre Tipps und Vorschläge zukommen zu lassen. Je konkreter und ausführlicher Ihre Zusendungen sind, desto besser können wir die Vielfalt unseres Stadtteils präsentieren. Auch historische Fotos oder aktuelle Ansichten sind willkommen und werden die Beiträge noch anschaulicher machen.

 

Zeitplan der Reihe

Wir beginnen unsere Reihe mit Nord, daher bitten wir Sie, uns Ihr Material bis zum 05.02.2024 per E-Mail an gohlisforum@gohlis.info oder per Post an Bürgerverein Gohlis e.V., Lützowstraße 19, 04157 Leipzig zu senden. Die Fristen für Mitte und Süd sind der 08.04. bzw. der 10.06.

Wir freuen uns auf Ihre Zuarbeiten und Zuschriften!

 

Blutspende Universitätsklinikum Leipzig

Aus dem Geschäftsleben: Blutspendestation des Universitätsklinikums Leipzig im Gohlis Park

von Ilona Feller

Für Notfallerkrankungen, Operationen, aber auch für chronische Erkrankungen werden täglich deutschlandweit ca. 15.000 Blutkonserven benötigt. Das heißt, 4 % der Bevölkerung in Deutschland spenden Blut. Durch den hohen Bedarf und einer gewissen Bevorratung der Blutkonserven können Erwachsene zwischen 18 bis 68 Jahren Blut spenden. In Leipzig gibt es mittlerweile viele Möglichkeiten, Blut zu spenden, und die Spenderzeiten sind sehr flexibel. Ein ausgefüllter Fragbogen gibt dem Arzt Auskunft zum persönlichen Lebensstil als auch zu Vorerkrankungen, Medikamenteneinnahme usw. Im Arztgespräch wird der Blutdruck, Puls und das Hämoglobin bestimmt. Das Hämoglobin ist für den Transport von Sauerstoff und Kohlendioxid verantwortlich, damit der Körper nach der Spende den Blutverlust ausgleichen kann. Die Vollblutspende dauert etwa 5 bis 10 Minuten, und es werden ca. 500 ml Blut entnommen. Die entnommene Blutmenge regeneriert sich nach kurzer Zeit vollständig. Nach der ersten oder zweiten Blutspende wird dem Spender ein Blutspenderausweis ausgehändigt sowie eine kleine Aufwandsentschädigung. Im Ausweis ist neben dem Namen die Blutgruppe und der Rhesusfaktor vermerkt.

Ein kleiner Stich in die Armvene, und Sie können ein Leben retten. Auch Sie können eine Blutkonserve unverhofft benötigen. Daher spenden Sie bitte Blut. Eine Blutspendereinrichtung befindet sich im Gohlis Park. Der Gohlis Park ist gut erreichbar mit dem Auto oder der Straßenbahn.

Öffnungszeiten:

Montag und Mittwoch geschlossen
Dienstag und Donnerstag jeweils von 11 bis 18:30 Uhr
Freitag 8 bis 15:30 Uhr
Achtung: jeden 2. und letzten Freitag im Monat ist die
Einrichtung geschlossen

#engmaschig

#engmaschig – Initiative für Handarbeit und nachhaltige Textilien

von Peter Petzka

#engmaschig sind eine Reihe von Kreativen, die z. B. an der Burg Giebichenstein Textildesign studiert haben, oder Meisterin im Maßschneiderhandwerk sind und inzwischen als selbstständige Designer- und Modenäherinnen arbeiten.

Sie verstehen sich als eine Anlaufstelle für die Vernetzung zur besseren Sichtbarkeit und Wertschätzung von Textiler:innen, die in der Debatte um die ökologische und gesellschaftliche Verantwortung mitgestalten möchten.

Gut genutzte Fähigkeiten vor Ort tragen bestenfalls zu nachhaltigen Produkten und transparenten Dienstleistungen bei, sparen unnötige Transportwege, fragwürdige Arbeits- und Produktionsbedingungen und minderwertige Materialien ein. Unabhängig von Alter und beruflichem Status möchten Anna Spenn und Schrüppe McIntosh Menschen mit textilen Fähigkeiten vernetzen.

Die #engmaschig – Initiative gründete sich 2020 im Anschluss an den gleichnamigen Kongress im GRASSI Museum. Seitdem sind die beiden in unterschiedlichen Formaten aktiv. So war “Die mobile Geldstrickmaschine” Performance schon mehrfach auf großen Kongressen und Konferenzen unterwegs, um auf die Lebensrealität und das (noch ungenutzte) Potential Textilschaffender aufmerksam zu machen.
Einmal im Monat findet ein digitales #engmaschig- Treffen statt; ein Raum für textile Themen mit jeweils einem Gast, die/der zu einem ausgewählten Thema spricht.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung unter kontakt@engmaschig.com ist erwünscht. Mehr Informationen unter: www.engmaschig.com oder @engmaschig_leipzig

LKA-Praevention-Telefonbetrug-Faehnchen_Hoer_CYMK_a

Polizei Sachsen: Landesweite Kampagne zu Telefonbetrug

Bereits Mitte Oktober 2023 startete die landesweite Kampagne der Polizei Sachsen zum Kriminalitätsphänomen Telefonbetrug. Ob Schockanrufe, Falscher Polizist, Gewinnversprechen oder der klassische Enkeltrick – hinter all diesen Anrufen verbergen sich die hinterhältigsten Lügengeschichten, welche die Täter überaus überzeugend vortragen. Sie nutzen gekonnt verschiedene Taktiken, um an das Vermögen, Schmuck und andere Wertgegenstände ihrer Opfer zu gelangen. Sie geben sich als vermeintliche Familienangehörige, Polizisten, Staatsanwälte, Ärzte oder Bankmitarbeiter aus und versuchen, ihre Opfer mit psychologisch geschickter Gesprächsführung zu täuschen.
Die zunehmende Anzahl von Telefonbetrugsfällen mit Schadenssummen in Millionenhöhe veranlasst die sächsische Polizei dazu, diesem Kriminalitätsphänomen mit einer landesweiten Kampagne entgegenwirken. Mit den Botschaften »HÖR‘ GENAU HIN!« und »SCHAU‘ GENAU HIN! Telefonbetrug kann jeden treffen.« sensibilisiert die sächsische Polizei in den kommenden Monaten die Bevölkerung mit unterschiedlichen Maßnahmen für Telefonbetrugsmaschen. „Unser Ziel ist es, die Menschen in Sachsen über die verschiedenen Arten von Telefonbetrug aufzuklären und ihnen praktische Tipps und Ratschläge zu geben, wie sie Betrugsmaschen erkennen und sich davor schützen können.“, sagt Janin Eissing von der Zentralstelle für polizeiliche Prävention des Landeskriminalamt Sachsen. Unverständnis für die Opfer sowie Angst und Scham, Betrugsfälle Angehörigen und der Polizei zu melden, möchte die Polizei Sachsen mit der Kampagne abbauen. „Wir wollen den Bürgerinnen und Bürgern verständlich machen, warum Betrugsmaschen am Telefon in vielen Fällen funktionieren und klarmachen, dass man sich nicht zu schämen braucht, wenn man auf so eine Betrugsmasche hereingefallen ist. Telefonbetrug kann jeden treffen.“, so Janin Eissing.

Unterstützung von Angehörigen notwendig
Mit der Kampagne sollen aber nicht nur ältere Menschen und Senioren erreicht werden. Aus polizeilicher Sicht braucht es dringend auch die Unterstützung von Angehörigen. Für viele Opfer von Telefonbetrug ist es eine große Hürde, über die Erlebnisse zu sprechen und Anzeige bei der Polizei zu erstatten – zu groß ist die Angst vor Schuldzuweisung und die eigene Scham, auf die Betrugsmasche hereingefallen zu sein. Manche Betroffene fürchten, von ihren Angehörigen als verwirrt und nicht in der Lage, allein zu leben, angesehen zu werden. Die Polizei bittet daher insbesondere Angehörige von Senioren, mit ihren Eltern und Großeltern offen über Telefonbetrug zu sprechen und sie für die Betrugsmaschen zu sensibilisieren. Sich ein Codewort mit den Eltern und Großeltern auszumachen, woran man sich bei zweifelhaften Anrufen erkennt, ist ein Tipp der Polizei, sich vor Telefonbetrug zu schützen. Weiterhin rät die Polizei Angehörigen, Betroffenen von Telefonbetrug zuzuhören, Verständnis zu zeigen und sie zu ermutigen, Anzeige zu erstatten.

Die Polizei Sachsen informiert auf ihrer Homepage und in ihrer Broschüre
Auf ihrer Homepage informiert die sächsische Polizei Sachsen unterm www.polizei.sachsen.de/telefonbetrug ausführlich über gängige Betrugsmaschen und gibt nützliche Tipps zum Schutz vor Telefonbetrug.
Auf der Seite findet man auch eine Broschüre zum Herunterladen. Diese wird in den kommenden Wochen und Monaten in Bürgerbüros, Arztpraxen, Sparkassen oder Krankenhäusern verteilt werden. Darüber hinaus führt der beiliegende QR-Code direkt auf die Internetseite „HÖR‘ GENAU HIN! Telefonbetrug kann jeden treffen!“.

Eröffnung der Ausstellung im Stadtbüro

Ausstellungseröffnung „30 Jahre in Gohlis, 30 Jahre Bürgerverein“ im Stadbüro

Bis zum 10. November wird unsere Ausstellung „30 Jahre in Gohlis, 30 Jahre Bürgerverein“ im Stadtbüro, Burgplatz 1 zu sehen sein.

2022 feierte der Bürgerverein Gohlis sein 30-Jähriges. Dabei schaute der Verein nicht nur auf die letzten drei Jahrzehnte des Vereins zurück, auch wie sich der Stadtteil in dieser Zeit verändert hat und an welchen Stellen diese Veränderungen durch oder mit dem Bürgerverein vollzogen wurden, stand im Fokus.

Auf dem Jubiläumsempfang des Bürgervereins am 23. September 2022 im Gohliser Schlösschen wurde die Ausstellung „30 Jahre in Gohlis, 30 Jahre Bürgerverein“ – bestehend aus 11 Rollups – präsentiert. Die Ausstellung soll den Wandel von Gohlis und den Beitrag des Bürgervereins dazu in den letzten drei Jahrzehnten dokumentieren.

Alle interessierten Bürgerinnne und Bürger sind natürlich herzlich eingeladen, im Stadtbüro vorbeizuschauen. Die Roll-Ups beinhalten u.a. das Schillerhaus, das Gohliser Schlösschen, das Budde-Haus, Denkmalschutz in Gohlis, den alten Ortskern, den Radbogen Nord, den Bürgerverein Gohlis, Handschwengelpumpen in Gohlis, Gohliser Plätze uvm..

Philosophisches im Budde-Haus

von Jürgen Schrödl

Veranstaltungen zum Thema Philosophie, wie beispielsweise der monatliche Philosophische Salon, gehören längst zum etablierten Angebot des Budde-Hauses. Dazu gehört auch die Nacht der Philosophie, die am 17. November bereits zum vierten Mal stattfindet, diesmal unter der Überschrift: „Du musst dein Leben ändern!“? – Zur Revolution unserer Weltbeziehungen“. Verschiedene philosophische Praktiker*innen und andere Akteur*innen laden zu Vorträgen, Gesprächen und Interventionen ein. Besonderer Gast ist der Soziologe Hartmut Rosa von der Universität Jena.

Aber Philosophie ist nicht nur etwas für die Großen. „Was wäre, wenn…? – Philosophieren mit Kindern und Jugendlichen“ bietet am 16. und 17. November ein spannendes Programm für Schulklassen, Lehrer*innen und Eltern an verschiedenen Kultur- und Denk-Orten in Leipzig. Einer der Orte ist das Budde-Haus.

Mehr Infos zu beiden Veranstaltungsformaten gibt es unter www.leipzig-denkt.de.

Graffitti Erich Kästner-Grundschule

Sprühende Europäer aus Gohlis

„Der Erich Kästner sieht ja total echt aus“ staunte Clara aus der 3. Klasse. Auch Ausrufe wie „Bow“, „Wow“ und „Cool“ hörte man diese Woche häufig auf dem Schulhof der Erich Kästner-Grundschule, angesichts des in nur vier Tagen entstandenen 20 m langes Graffitos. Zusammen mit den Profis vom Graffitiverein Leipzig nahmen auch 30 Viertklässler unter deren Anleitung die Spraydose in die Hand und gestalteten das Kunstwerk mit ihren eigenen Ideen mit. Es entstand an der Mauer zum Nachbargrundstück und soll den Weg von Gohlis nach Europa nachzeichnen. „Auf diesen Weg haben wir uns in den letzten Jahren begeben und uns auch durch Corona nicht davon abbringen lassen“, berichtet Lehrerin und Initiatorin Katharina Krell am Freitag, dem 29.09.2023, an dem das Kunstwerk frei-gegeben wurde.

Seit 2017 beteiligt sich die Gohliser Bildungseinrichtung am Erasmus-Programm und führte in diesem Rahmen vielfältige Projekte auch mit Partnerschulen aus Europa durch. „Mit dem Graffitiverein Leipzig sind wir in einem Workshop u.a. auf die Suche gegangen, welche europäische Wurzeln in Gohlis liegen könnten“, erklärt Krell weiter. „Dabei führten uns die Spuren zum früheren Verlagswesen. Die Kinder haben festgestellt, wie wichtig Schrift und Sprache als Kommunikationsmittel seither für alle Menschen sind. Und diese waren schließlich auch Mittel für Erich Kästner, seine literarischen Ideen für uns festzuhalten.“ Zum anderen sollten die Kinder auch darüber nachdenken, was unser europäischer Kontinent für sie bedeutet. „Denn schließlich sind sie es, die bald selbst unser aller europäisches Haus mitgestalten sollen“, so Krell abschließend.

Die Mittel für das Graffito kamen aus dem Programm Erasmus+ und gehörten zum Projekt „Childhood in a box“, für das der Erich Kästner-Schule 2022 der Europäische Preis für innovativen Unterricht verliehen wurde.