STADTRADELN 2026
Der Bürgerverein Gohlis beteiligt sich auch 2026 mit dem Team „Bürgerverein Gohlis – besser Radeln in Gohlis“ am STADTRADELN.
Der Bürgerverein Gohlis beteiligt sich auch 2026 mit dem Team „Bürgerverein Gohlis – besser Radeln in Gohlis“ am STADTRADELN.
Der Beitrag der AG Mobilität und Verkehr befasst sich mit dem Thema Lärm in Gohlis und der Umsetzung des Lärmaktionsplans der Stadt Leipzig.
Die neue Straßenbrücke der Wiederitzscher Straße über die Bahnanlagen ist wieder geöffnet. Das 34 Meter lange Stahlbauwerk verfügt über zwei Fahrspuren, breite Gehwege und Sicherheitsvorrichtungen für Radfahrer und Fußgänger.
Der Bürgerverein Gohlis ist 2025 wieder beim Stadtradeln dabei. Jetzt Team beitreten, Kilometer sammeln & gemeinsam für nachhaltige Mobilität radeln!
Der Bürgerverein Gohlis engagiert sich mit Enthusiasmus beim Stadtradeln und stellt jedes Jahr ein eigenes Team. Für 2025 suchen wir eine/n neue/n Teamkapitän.
Entspannung im Leipziger Norden: Ab 25. April 2025 ist die Landsberger Straße für den Kfz-Verkehr wieder freigegeben.
Die AG Mobilität 10 Jahre alt. Zeit zurück und nach vorne zu schauen: Was haben wir erreicht, wo lohnt es sich, weiter aktiv zu sein?
Verkehrsuntersuchung zum Baugebiet an der Bremer Straße: Max-Liebermann-Straße bekommt ampelgesicherte Überwege
Wie und wo kann Gohlis noch schöner, nachhaltiger und mobilitätsfreundlicher gestaltet werden?
In diesem Jahr nahm der Bürgerverein Gohlis zum neunten Mal in Folge am Leipziger Stadtradeln teil. 53 aktive Radlerinnen und Radler trugen insgesamt 12.328 km gefahrene Strecken ein und erreichten damit diesmal den Platz 53.
Unsere Umfrage im September hat eine ganze Reihe interessanter Vorschläge gesammelt. Und so geht es nun weiter.
Unsere Umfrage ist bis 6. Oktober 2024 geöffnet. Wir freuen uns auf Ihre Ideen!
Es ist so weit, unser Team des Bürgervereins Gohlis für das Stadtradeln 2024 ist offiziell angemeldet und wartet auf viele fleißige Teilnehmer.
In dieser Reihe befragen wir einige Gohliser, die ein Auto besaßen und es später abgeschafft haben, nach ihren Erfahrungen. Kann so die Zahl der Pkw auf unseren Straßen verringert werden? Die Abschaffung eines Autos ist natürlich eine sehr persönliche Entscheidung, daher machen wir dazu Interviews. Für das zweite Interview hat sich das Ehepaar Schenk bereit erklärt.
In dieser Reihe befragen wir einige Gohliser, die ein Auto besaßen und es später abgeschafft haben, nach ihren Erfahrungen. Kann so die Zahl der Pkw auf unseren Straßen verringert werden? Die Abschaffung eines Autos ist natürlich eine sehr persönliche Entscheidung, daher machen wir dazu Interviews. Für das dritte Interview traf ich Familie Franke.
Ab dem 04.03. beginnt die langersehnte Sanierung der so wichtigen Gohliser Verkehrsader – der Landsberger Straße. Die Bedeutung der Maßnahme lässt sich schon am Leistungsumfang der drei beteiligten Akteure ablesen.
Leipziger Verkehrsbetriebe:
Es wird ein grundhafter Ausbau der Gleisanlagen vorgenommen bzw. diese wird auf die neue Spurweite angepasst, Fahrleitungs- und Bahnstromanlagen auf 1km Länge werden saniert, das Gleisdreiecks Viertelsweg erneuert, Anpassung der Haltestellen auf aktuellen barrierefreien Standard vorgenommen sowie die Anbringung eines einseitigen Rasengleises auf dem Abschnitt Viertelsweg bis Hans-Oster-Straße erfolgen.
Stadt Leipzig:
Sie nimmt eine grundhafte Erneuerung der Fahrbahn zwischen Coppiplatz bis Viertelsweg vor, wird punktuell die Gehwege sanieren, Parkstellflächen und Gehwegnasen mit Blindenleitsystem installieren, den Lückenschluss der Radverkehrsanlage zwischen Coppiplatz und Viertelsweg realisieren, 26 Bäume pflanzen, Bänke sowie Papierkörbe und Radbügel installieren.
1 .Phase März bis Ende Juni: Vollsperrung der Hardenbergstraße bis Hans-Oster-Straße. Die Überfahrt über die Stauffenbergstraße bleibt offen. Der Garagenhof bleibt mit Einschränkungen und unter Baustellenbedingungen erreichbar
2. Phase Juli bis September: der Coppiplatz wird freigegeben, Überfahrt Viertelsweg ab August wieder freigegeben und Stauffenbergstraße wird geschlossen, der Garagenhof ist bis Mitte Aug nicht erreichbar
3. Phase September bis November: Vollsperrung Staufenbergstraße und Viertelsweg, stadteinwärts wird die Landsberger Straße bis Viertelsweg befahrbar sein, stadtauswärtig Sperrung zwischen Viertelsweg und Hans-Oster-Straße
4. Phase November bis Dezember: stadtauswärtige Sperrung zwischen Stauffenbergstraße und Viertelsweg.
Für die großräumige Umleitung ist stadteinwärts die Verkehrsführung über die Max-Liebermann-Straße, die Virchowstraße und die Georg-Schumann-Straße vorgesehen. Stadtauswärts die Führung über die Georg-Schumann-Straße und die Slevogtstraße.
Um den SEV-Verkehr sicherzustellen, werden im Wohngebiet Jägerstraße und Hans-Oster-Straße Parkverbote nötig sein. Ebenso wird die Hoeppnerstraße in westlicher Richtung und die Ludwig-Beck-Straße in östlicher Richtung als Einbahnstraße ausgewiesen werden.
Die Linie 4 verkehrt über die Georg-Schumann-Straße bis Wahren. SEV verkehrt zwischen Hans-Oster-Straße und Breitenfelder Straße. Es wird Ersatzhaltestellen für Viertelsweg und Coppiplatz geben.
Die Rettungswege sollen jederzeit offen gehalten werden. Die Müllentsorgung erfolgt über Sammelplätze, die über die Baufirma organisiert werden. Diese informiert durch Aushängen an die Haushalte über die Details. Paketdienste sind während der Bauzeit nicht möglich. Anlieferungen sollen über Nebenstraßen realisiert werden. Es wird empfohlen, die Anlieferung zu Paketstation oder Paketshop zu organisieren.
Weitere Infos finden Sie hier.
Autor: Tino Bucksch
Am Mittwoch, den 17.01.204 trifft sich ab 19 Uhr die AG Mobilität und Verkehr des Bürgervereins Gohlis e.V. im Musikzimmer des Budde-Hauses, Lützowstraße 19.
Zentrale Punkte der Tagesordnung wird der aktuelle Stand der Verkehrsprojekte im Stadtteil sein. Gerade die geplante Sanierung der Landsberger Straße und der Georg-Schumann-Straße aber auch die angestrebte Umgestaltung des Kreuzungsbereiches Virchowstraße und Lützowstraße stehen dabei im Fokus. Aber auch die Erkenntnis für Gohlis aus dem Entwurf des Stadtplatzprogramms sowie die Planungen für die Veranstaltungen 2024 sollen diskutiert werden.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an dem Treffen teilzunehmen. Es können auch weitere Themen und Ideen eingebracht werden.
von Matthias Reichmuth
In dieser neuen Reihe befragen wir einige Gohliser, die ein Auto besaßen und es später abgeschafft haben, nach ihren Erfahrungen. Die Idee dazu kam in der AG Mobilität und Verkehr auf, als wir uns fragten, wie die Zahl der Pkw auf unseren Straßen verringert werden kann. Die Abschaffung eines Autos ist natürlich eine sehr persönliche Entscheidung, daher machen wir dazu Interviews.
In welcher Situation haben Sie früher entschieden, ein Auto anzuschaffen?
Ich war schon über 40, in Leipzig brauchte unsere Familie damals kein Auto, meine Frau hatte auch nie einen Führerschein. Ab 1995 musste ich nach Borsdorf zur Arbeit fahren, und das war mit den öffentlichen Verkehrsmitteln umständlicher, mit dem Auto ging das schneller. Die Anschaffung hatte dann auch den positiven Nebeneffekt, dass wir auch ganz andere Urlaubsziele als früher erreichen konnten, z. B. die kroatische Küste oder die Lofoten in Norwegen.
Was wurde für Sie zum Auslöser, den Pkw abzuschaffen?
Nachdem ich 2016 in den Ruhestand gegangen war, stand das Auto oft viele Tage unbewegt am Straßenrand, weil wir in Leipzig ohnehin eher das Fahrrad für Einkäufe usw. genommen haben. Die Kinder waren zu dieser Zeit längst aus dem Haus. Das Fahrzeug war auch schon recht alt, und die Reparaturen häuften sich. Bevor noch mehr Reparaturkosten auf uns zukamen, habe ich mich 2019 entschieden, das Fahrzeug an einen Auto-Bastler zu verschenken. Wir haben dann erst einmal ausprobiert, wie es eigentlich ist, ohne eigenes Auto zu leben, die Option, wieder eines anzuschaffen, blieb ja offen.
Wie hat sich die Umstellung auf Ihren Alltag ausgewirkt?
Im Alltag selbst hat sich wenig geändert, da wir es in der Stadt ja kaum genutzt haben. Stärker waren die Veränderungen beim Reisen, sei es zu Urlauben oder Wochenenden. Da haben wir jetzt öfter die Bahn genutzt oder, etwa für eine Fahrt nach Südtirol, ein Mietauto genommen. Wir haben uns auch bei teilAuto angemeldet, aber sehr oft brauchen wir dieses Angebot nicht einmal.
Sind alle Haushaltsmitglieder im Nachhinein mit der Entscheidung zufrieden?
Ja, eindeutig. Es klappt bei uns gut ohne eigenes Auto, daher hat sich die Entscheidung, erst einmal auf Probe das Auto abzuschaffen, nach vier Jahren bewährt. Gelegentlich gibt es Situationen, in denen man denkt, dass es mit Auto jetzt vielleicht etwas praktischer gewesen wäre, etwa beim Packen für Bahnreisen, wo man nicht einfach noch ein Paar Winterstiefel unter den Sitz legen kann – aber insgesamt sind wir damit sehr zufrieden. Gut ist, dass man sich um gewisse Dinge einfach nicht mehr kümmern muss, etwa das Reifenwechseln zweimal im Jahr, den TÜV oder Reparaturen.
von Matthias Reichmuth
Von Sommer 2022 bis Dezember 2023 war die Haltestelle „Stallbaumstraße“ der Linie 4 baustellenbedingt ohne Nahverkehrsanbindung, weder die Straßenbahn noch ein Schienenersatzverkehr waren unterwegs.
Wenn Sie dieses Heft in Händen halten, fährt die Linie 4 wieder auf ihrem gewohnten Weg. Das Foto zeigt den Bauzustand vom 25. November 2023 mit Blick über die Parthebrücke in die Waldstraße hinein. Hier wurden nicht nur alle Gleise erneuert, auch der Geh- und Radweg neben dem Gleis wurde vollständig neu gebaut. Zugleich kehrt 2024 wieder Ruhe in der Menckestraße ein, die dann nur noch bei Unfällen, aber nicht mehr dauerhaft von der Straßenbahn befahren wird.
Der Regelbetrieb auf der Linie 4 bleibt allerdings nicht lange bestehen – die um ein Jahr verschobene Baustelle in der Landsberger Straße soll 2024 Wirklichkeit werden, dazu können Sie im nächsten Heft mehr lesen.
Am Donnerstag, den 7. Dezember 2023, fand eine Online-Infoveranstaltung zu den Sanierungsplänen im Abschnitt zwischen Wiederitzscher Straße und S-Bahn-Brücke statt.