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Gohlis Forum 5/2020

In eigener Sache Teil 1: Flyerkasten

Von Tino Bucksch und Peter Niemann

Es ist vollbracht!! Am Freitag, den 19.06. haben wir unseren Schaukasten im Eingangsbereich vom Budde-Haus mit einem weiteren Prospekthalter aufgewertet. Neben unserer Stadtteilzeitschrift, dem Gohlis Forum, finden sich dort nun auch unsere tollen Vereinsflyer und warten 24/7 darauf, an die Frau bzw. an den Mann gebracht zu werden. Schauen Sie doch mal vorbei!

Die Montage war schon lange geplant, aber es ist auf jeden Fall irre aufwändig, kleine Acrylkästen so zu verschrauben, dass sie ebenso diebstahl-, wie regensicher sind. Gerade im Zuge der Coronaeinschränkungen konnten wir viele unserer Auslagestellen nicht bedienen. Im Mai gab es daher als Ausnahme ein Gohlis Forum als digitale Version. Aber selbst die reguläre Ausgabe in Papierform im Juni konnte noch nicht überall wieder im vollen Umfang ausgelegt werden. Die Idee mit dem Flyerkasten kam daher zu rechten Zeit. Den Kasten fürs Gohlis Forum mussten wir in den letzten Tagen sogar schon ein paar Mal nachfüllen. Nach nur wenigen Wochen haben wir gemerkt, dass die Gohliserinnen und Gohliser dieses Angebot, unsere Stadtteilzeitschrift mitzunehmen, freudig angenommen haben. Danke an das fleißige Montageteam bestehend aus Peter Niemann + Sohn Oscar + Tino Bucksch.

In eigener Sache Teil 2: Cleanup in Gohlis Mitte

Von Tino Bucksch

Da im April coronabedingt der Frühjahrsputz der Stadt Leipzig abgesagt werden musste, hat sich der Bürgerverein vorgenommen, in der zweiten Jahreshälfte einen zweiten Versuch zu unternehmen, eine Putzaktion im Stadtteil auf die Beine zu stellen. Schneller, als gedacht konnten wir gemeinsam mit CleanUp Leipzig am Samstag, den 11. Juli eine Putzaktion rund um die Sportfreiflächen am Jugendclub Ufo organisieren. Ausgangspunkt war die wiederholt stattfindende Verschmutzung des Areals durch Unbekannte. Der Bürgerverein Gohlis ist gemeinsam mit der Initiative CleanUp Leipzig in Gohlis-Mitte unterwegs. Entlang der Böschung und auf dem Sportplatz an der Bahnstrecke zwischen Lindenthaler Straße, Sasstraße und Lützowstraße kamen dabei 9 Säcke an Müll zusammen. Dank 15 Helferinnen und Helfer, die zahlreich dem Aufruf folgten, konnte dieser innerhalb von zwei Stunden entfernt werden. Dies ist bestimmt nicht die letzte Aktion dieser Art in Kooperation mit CleanUp Leipzig.

Demokratieecke Teil 1: Wackerbad

Von Tino Bucksch

Auch wenn der Sommer bisher eher durchwachsen ist und coronabedingt die Freibäder und Badeseen zeitweise nicht zugänglich waren, lockt es doch jede und jeden von uns beim ersten Sonnenschein und bei Aussicht auf trockenes Wetter in die Parks im Stadtteil oder an die Badeseen im Leipziger Umland. Auch die Freibäder erfreuen sich wieder zunehmender Beliebtheit. Seit knapp zwei Jahren müssen die Gohliserinnen und Gohliser auf Gelegenheiten außerhalb des Stadtteils zurückgreifen, da das Wackerbad im Norden von Gohlis nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Wir bedauern das sehr. Auf dem Rücken der Freunde der traditionellen Anlage wird ein Gang durch die gerichtlichen Instanzen bestritten, der wohl zu keinem guten Ende für das Bad führen wird und somit auch für den Stadtteil keinen Zugewinn bringt.

Zwischen Tradition und Zukunft: Der Betrieb des Gohliser Schlösschens wird neu aufgestellt

Von Maria Köhler

Das Gohliser Schlösschen ist bereits seit dem Ende des 18. Jahrhunderts ein Zentrum für Kunst und Kultur. Als Treffpunkt für Intellektuelle, als Ort für Theater, Oper und Lichtspiel und als ehemaliger Standort des Bach-Archivs blickt es auf eine spannende Geschichte zurück.

Seit dem Jahr 2005 wird das Gohliser Schlösschen durch den Freundeskreis Gohliser Schlösschen e.V. betrieben. Unter der Leitung des ehrenamtlich geführten Vereins belebten Kunst- und Kulturveranstaltungen, Schlossführungen und Feierlichkeiten das Rokokobaukunstwerk im Gohliser Süden und ermöglichten den Genuss von Konzerten, Lesungen, Ausstellungen und Sommertheater in stilvollem Ambiente. Zum 30.9.2020 läuft der Pachtvertrag zwischen der Stadt Leipzig, Kulturamt und dem Freundeskreis Gohliser Schlösschen e.V. aus.

Anlässlich des Auslaufens des Pachtvertrages wurde bereits im Sommer 2019 vom Kulturamt die Erstellung einer Potenzialanalyse ausgeschrieben, um den Betrieb des Haues in Anbetracht sich verändernder kultureller, touristischer und auch gastronomischer Ansprüche zu evaluieren und neue Perspektiven für eine erfolgreiche Zukunft auszuloten. Den Zuschlag erhielt die Agentur projekt2508 GmbH mit Sitz in Berlin und Bonn. Das Ziel der Analyse bestand in der Erarbeitung verschiedener Varianten für den zukünftigen Betrieb des Gohliser Schlösschens, mit konkreten Empfehlungen für ein Gesamtbetriebskonzept.

In den Veränderungsprozess sollten von Beginn an auch die Gohliser Kultur- und Stadtteilaktiven sowie Kunst- und Kultureinrichtungen aus anderen Stadtteilen mit einbezogen werden. Nach einem Auftaktgespräch im November 2019 fand im Januar 2020 das sogenannte „SchlösschenCamp“ statt, bei dem die interessierten Anwohnerinnen sowie Leipziger Kunst- und Kulturakteure in moderierten Workshops Hinweise zum Status Quo, sowie Wünsche und Bedarfe für die zukünftige Betreibung des Schlösschens einbringen konnten.

Die Ergebnisse des SchlösschenCamps wurden seitens der projekt2508 GmbH als wesentliche Grundlage für die Erstellung der Standort- und Potentialanalyse aufgegriffen und sie mündeten in Empfehlungen für ein zukünftiges  Nutzungs- und Betriebskonzept, die im Mai 2020 sowohl dem Fachausschuss Kultur (Kulturamt) als auch den beteiligten Schlösschen-Interessierten coronabedingt digital präsentiert wurden.

Auf der Grundlage der Potenzialanalyse wurde im Juni 2020 die Ausschreibung zum Interessensbekundungsverfahren für eine künftige Betreibung im Leipziger Amtsblatt veröffentlicht. Bis einschließlich zum 31.07.2020 besteht noch die Möglichkeit, sich für die Betreibung des Gohliser Schlösschens inkl. Gastronomie zu bewerben.
Alle Informationen dazu gibt es auf der Seite der Stadt Leipzig

Bereits Anfang September soll die Auswahl des neuen Betreibers/ der neuen Betreiberin bzw. der Betreibergemeinschaft erfolgen. Dabei wird das Kulturamt von einer Jury beraten (beteiligt sind Vertreter/-innen vom Bürgerverein Gohlis, Stadtbezirksbeirat Nord, Fachausschuss Kultur, Stadtgeschichtlichen Museum, von der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH und dem Branchenverband der Kultur- und Kreativwirtschaft – Kreatives Leipzig e.V.).

Von Oktober bis einschließlich Dezember 2020 werden Instandsetzungsarbeiten durch die Stadt realisiert, das Haus bleibt unterdessen geschlossen.
Es wird angestrebt, dass der/die neue Betreiber/-in ab Januar 2021 die Arbeit aufnimmt, sodass das Gohliser Schlösschen im ersten Quartal 2021 für die Öffentlichkeit wieder eröffnet werden kann.

Was wir uns fürs Gohliser Schlösschen wünschen

Vorstand des Bürgerverein / Tino Bucksch und Peter Niemann

Wir freuen uns, dass die Arbeit des Bürgervereins gewürdigt wird und wir die Gelegenheit erhalten, direkt im Entscheidungsprozess um eine neue Trägerschaft des soll Identifikationspunkt für die Gohliserinnen und Gohliser bleiben und muss seine Strahlkraft auch über den Stadtteil hinaus beibehalten.

2. Denkmalpflege
Das Gohliser Schlösschen ist ein Bauund Geschichtsdenkmal, dies muss bei jedweder Nutzung Berücksichtigung finden.

3. Alleinstellungsmerkmal
Das Gohliser Schlösschen verfügt über bestimmte Alleinstellungsmerkmale, die als Leitbild für das Nutzungskonzept fungieren können. Das spezielle Ambiente und harmonische Erscheinungsbild des spätbarocken Schlossensembles heben es von anderen Sehenswürdigkeiten im Stadtteil ab; gleichzeitig ist das Schlösschen durch seine Historie ein wichtiges Bindeglied der Gohliser Ortsgeschichte.

4. Netzwerk und Partizipation
Wir sind als Bürgerverein gerne dabei behilflich, den/ die zukünftigen Betreiber/in des Gohliser Schlösschens mit den lokalen Netzwerken zu verknüpfen, damit es sich stärker, als bisher im Stadtteil verankert. Gleichzeitig wünschen wir uns eine partizipative Einbindung von örtlichen Initiativen und soziokulturellen sowie ehrenamtlichen Akteuren in das Nutzungskonzept.

5. Nutzungsvielfalt
Das zukünftige Veranstaltungsangebot sollte einen ausgewogenen Mix aus kulturellen Veranstaltungen, musealer Nutzung sowie einer kommerziellen Vermietung (Tagungen, Feiern) des Hauses umfassen. Ein zeitgemäßes und nachhaltiges Veranstaltungskonzept verlangt aber auch nach einer funktionierenden Winternutzung des Objekts.

6. Kultur
Das Kulturprogramm sollte sich in bestehende Angebotsstrukturen des Stadtteils einpassen, ohne konkurrierend zu wirken aber auch zielgruppengenau und entsprechend der Alleinstellungsmerkmale des Ortes das eigene Profil schärfen.

7. Museum
Hinsichtlich einer zeitgemäßen musealen Nutzung sollte das Potenzial des Hauses stärker ausgeschöpft werden, um wenig bis kaum erreichte
Zielgruppen wie Schülerinnen und Schüler, Jugendliche aber auch Reisegruppen stärker zu binden. Thematisch scheint eine Verknüpfung von Bau- und Kulturgeschichte des Schlösschens mit der Gohliser Ortsteilgeschichte sinnvoll. Dazu hat der Bürgerverein Gohlis selbst einen konkreten Vorschlag gemacht. Als Partner bietet sich hier das Stadtgeschichtliche Museum an.

8. Gastronomie
Eine Gastronomie muss bekanntermaßen vielfältige, anspruchsvolle Aufgaben abdecken können. Eine funktionierende Abstimmung zwischen Betreiber/in und Gastronom/in ist aus unserer Sicht essenziell. Wobei der Betrieb aus einer Hand natürlich den Idealfall darstellte. Eine Konkurrenzsituation zwischen der Gastronomie und dem Träger des Gohliser Schlösschens ist in Zukunft dringend zu vermeiden.

9. Standesamt
Dem Standesamt sollte wieder die Möglichkeit eröffnet werden, Trauungen in den Räumen des Gohliser Schlösschen abzuhalten.

Gohliser Baugeschehen – Von Stagnation bis Vollendung

Von Matthias Reichmuth

Etliche Baustellen haben in Gohlis gute Fortschritte gemacht, an anderer Stelle muss eher von Stagnation gesprochen werden – entweder weil sich der Baustart weiter verzögert oder weil der Schritt von „teilweise fertig“ zu „vollendet“ nicht gelingen will.

Fangen wir mit den Fortschritten an, die für alle sichtbar sind:

Nachdem in der Otto-Adam-Straße die Vereinigte Leipziger Wohnungsgenossenschaft (VLW) zuletzt mehrere Gebäude des Architekten Fritz Riemann saniert hatte, wird mit den Hausnummern 11 und 13 nun das Carré durch einen Neubau komplettiert, die Vorgängerbauten aus der DDR-Zeit waren 2018 abgerissen worden.

Deutliche Fortschritte macht die Gohliser Straße 38, nach der weitgehenden Entkernung wird nun neu gemauert, auch um ein neues Dach vorzubereiten. Da im Grundstück zwischen Vorder- und Hinterhaus kein Platz für den Kran war, wurde dieser zwischen die Garagen des Garagenhofs am Kirchplatz platziert.

Andere Projekte werden bald fertig, wenn auch oft gebremst: Auch wenn die meisten Wohnungen schon bewohnt sind, waren doch die Bleichertwerke auch Ende Juni noch eine Baustelle. Von der Einfahrt in der Lützowstraße aus (gegenüber vom Buddehaus) sind interessante Einblicke auf die Sanierungen, Umbauten und Neubauten möglich. Zu den Neubauten zählt z. B. die neue Kindertagesstätte „Gohliser Höfe“ des Herbie e. V., die nun bald eröffnet werden dürfte.

Auch der Umbau der VLW-Häuserzeile in der Wustmannstraße macht eher langsame Fortschritte. Die erste fertige Fassade des Ensembles in der Krokerstraße 14a zeigt aber, wie schön dieser Bereich noch werden kann.

Zwei Dauerbaustellen stagnieren dagegen weiter: Im Schillerweg 12 steht seit langer Zeit eine fast fertige Villa und an der Menckestraße 52 steht seit Jahren ein Baugerüst, ohne dass bis Juni Baufortschritte erkennbar waren – nach Redaktionsschluss gingen dann die Bauarbeiten doch weiter. Die lange Bauzeit war und ist dadurch ein öffentliches Ärgernis, weil der Fußweg am stark befahrenen Abschnitt der Menckestraße dadurch stark eingeengt wird.

Fast fertig war bei Redaktionsschluss das neue Eckhaus Georg-Schumann-Straße 34 – es bildet einen interessanten architektronischen Akzent an der Magistrale, sowohl durch  seine Zweifarbigkeit als auch durch seine vom Bauklotz deutlich abweichende Form.

Auch in der Georg-Schumann-Straße 141, direkt an der Haltestelle „Wiederitzscher Straße“ sind die Gerüste gefallen: Damit sind in diesem Straßenabschnitt endlich alle Gebäude seit 1989 einmal saniert worden, die schönen Fassaden kommen jetzt alle wieder zur Geltung.

Fertig saniert wurde kürzlich in der Richterstraße 16 ein Gebäude, das rundum von Schulen und Kindergärten umgeben ist, die Stadtplaner sprechen hier von Zweitsanierung, da es nach 1989 schon einmal saniert worden war.

Abgeschlossen sind auch mehrere Straßenbauarbeiten in Gohlis-Süd, zum einen in der Möckernschen Straße zwischen Breitenfelder Str. und Menckestr. – die Anwohner des vom Schleichverkehr betroffenen Umfelds atmen auf – und zum anderen der Mittelabschnitt der Kasseler Straße. Hier sind auch die Kreuzungen mit der Wiederitzscher und der Mottelerstraße seit Juni wieder frei, fünf neue Baumscheiben warteten im Juni auf ihre Bepflanzung – und auch auf Baumpaten der Aktion „baumstarke Stadt“, in Gohlis-Süd gibt es sonst nicht viele Gelegenheiten, eine Baumpatenschaft zu übernehmen, wie im Portal „baumstarke Stadt“ der Stadt  Leipzig erkennbar ist.

Demokratieecke Teil 2: Lösung des Problems der behinderten Abfallentsorgung in der Siedlung am Bretschneiderpark?

Von Tino Bucksch

Manchmal lohnt sich der Einsatz – dank kontinuierlichen Druckes über die Öffentlichkeit wie zu unserer Bürgerversammlung im Oktober 2019 oder der Thematisierung des Anliegens im Stadtbezirksbeirat Nord sowie der direkten Ansprache des zuständigen Ordnungsbürgermeisters hat sich endlich etwas getan: wie versprochen hat die Stadtverwaltung Schilder aufgestellt, mit denen auf die Problematik der zugeparkten Zufahrten und der damit verbundenen ausgebliebenen Müllentsorgung hingewiesen wird. Zu finden sind diese in den Einmündungen zur Eduard-von-Hartmann-Straße, Schopenhauerstraße und Steffensstraße. Einsatz für kommunale Anliegen lohnt sich also doch! Auch konnte festgestellt werden, dass die Stadtreinigung vermehrt kleinere Varianten der Müllfahrzeuge einsetzt, um mit diesen auch dem engen Straßenraum Rechnung zu tragen. Leider ist aber noch ungeklärt, warum an der weiterführenden Eduard-von-Hartmann-Straße (über die Baaderstraße) bis zur Nietzschestraße sowie an der Wustmannstaße von beiden Seiten noch keine Schilder stehen. Auch noch offen ist die Frage, ob es nicht auch mit dem Geyserhaus e.V. ein abgestimmtes Konzept geben sollte, wie mit dem Parkdruck im Zuge von Veranstaltungen in der Parkbühne umgegangen werden sollte. Wir bleiben also am Thema dran.

Neues aus der Bibliothek Gohlis „Erich Loest“

Liebe Leserinnen und Leser des Gohlis Forum,

die Bibliothek Gohlis „Erich Loest“ hat seit Anfang Mai wieder für Sie geöffnet. Seit dem 02. Juni auch wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten.

Der Besuch in der Bibliothek dient aktuell vorrangig der Ausleihe und Rückgabe der Medien. Neuanmeldungen sind wieder möglich, jedoch bleiben die Serviceangebote vor Ort noch eingeschränkt. So werden die Nutzung von Arbeits- und Leseplätzen oder die Lern- und Spielangebote für Kinder erst zu einem späteren Zeitpunkt wieder möglich sein. Veranstaltungen finden momentan nicht statt.

Bitte beachten Sie für Ihren nächsten Bibliotheksbesuch:
Es sollten sich nicht zu viele Personen gleichzeitig im Gebäude aufhalten, deshalb sind Zugang und Aufenthalt begrenzt. Hygienevorschriften wie das Desinfizieren der Hände und das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung müssen eingehalten werden. Auch die Abstandsregelung von 1,5 Metern gilt nach wie vor.

Ungeachtet der momentanen Einschränkungen ist der Neustart nach der Corona-Pause geglückt und viele Bibliotheksbenutzer konnten bereits wieder mit ausreichend Medien versorgt werden! Weitere Schritte Richtung Normalbetrieb werden sicherlich folgen. Bei Fragen hierzu und weiteren Anliegen stehen wir Ihnen natürlich gerne zur Verfügung. Aktuelle Informationen erhalten Sie auch auf unserer Website (www.stadtbibliothek.leipzig.de).

Buchsommer 2020

Wie in den vergangenen Jahren laden auch dieses Jahr wieder viele sächsische Bibliotheken die Kinder und Jugendlichen ihres Einzugsgebietes zu einer neuen Ausgabe des Buchsommers ein. Und natürlich ist die Bibliothek Gohlis „Erich Loest“ wieder mit von der Partie. Es gibt dabei zwei getrennte Ferienleseaktionen. Beide, der „Buchsommer Junior“ für Grundschüler und der „Buchsommer Sachsen“ für Schüler ab der 5. Klasse, begannen jeweils am 06. Juni. Auch diesmal ist es das Ziel, 3 Bücher aus einer speziell dafür gekauften Auswahl brandneuer Titel bis zum Ende der Ferien zu lesen und zu bewerten. Wer das schafft, bekommt ein tolles Zertifikat und erhält außerdem die Chance bei unserer Buchsommer-Verlosung super Preise zu gewinnen. Also…an die Bücher, fertig, los!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Die Anmeldung für LeipzigPass-Inhaber ist ermäßigt.
Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 19. Lebensjahr können die Bibliothek kostenlos nutzen.

Bibliothek Gohlis „Erich Loest“
Stadtteilzentrum Gohlis
Georg-Schumann-Str. 105
04155 Leipzig

Tel.: 0341 / 123 5255
E-Mail: bibliothek.gohlis@leipzig.de

Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 10 – 19 Uhr ; Mi 15 – 19 Uhr

Wir laden wieder ein ins Nordcafé! Jeden Dienstag von 16 bis 18 Uhr, Blumenstr. 74!

Von Ricarda Berger

Nach über drei Monaten Pause dürfen wir seit 30.06.2020 unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen wieder ins Nordcafé einladen.

Im Vorfeld musste natürlich ein Hygienekonzept erarbeitet werden, welches in Abstimmung mit der Bethesdakirche entstand. Die Gäste müssen unter anderem bei Ankunft ihre Kontaktdaten in eine Liste eintragen. In den Räumen besteht die Pflicht eine Mund/Naseabdeckung zu tragen. Die weiteren notwendigen Vorsichtsmaßnahmen sind deutlich an den Türen angebracht.

Trotz dieser Einschränkungen wurde die Wiedereröffnung zahlreich angenommen, und es gab ein fröhliches „Hallo“ und Zuwinken mit über 30 Gästen!

Dank des schönen Wetters können wir in den Sommermonaten in großer Runde und mit dem angemessenen Abstand im Garten sitzen.
Dort ist außerdem ausreichend Platz für fußballspielende Kinder und für das Buddeln im Sandkasten für die ganz Kleinen.
Für Abwechslung sorgt unsere Mitarbeiterin Clara mit einer Yogasession auf der Wiese. Hier fühlen sich vor allem die jungen Erwachsenen angesprochen.

Viele Gäste haben in der Zwischenzeit einiges an Behördenpost erhalten und bitten hierbei um Unterstützung. Auch Hilfe bei der Berufsvorbereitung oder bei Hausaufgaben ist gefragt.

Im Vordergrund stehen jedoch nach wie vor das Gespräch und das Üben der Sprache.

Ausdrücklich einladen möchte ich auch alle Nachbarn, die sich über neue soziale Kontakte freuen und uns bei einer Tasse Kaffee oder Tee kennenlernen wollen. Sie sind herzlich willkommen.

Nacht der Kunst 2020: Kultureller Höhepunkt im Leipziger Norden

Bald ist es wieder soweit – am 05.September 2020 startet nunmehr zum 11. Mal die Nacht der Kunst – eines der größten Kunst- und Kulturfestivals in Sachsen.

Nachdem lange nicht feststand, ob das Event Coronabedingt in diesem Jahr ausfallen muss, gibt es nach Bestätigung eines Hygienekonzeptes und auf Grund der sich entspannenden Infektionslage grünes Licht seitens der Behör-den.
Das Organisationsteam des Fördervereins Georg-Schumann-Straße e.V. ist kräftig am Vorbereiten. Es nehmen in diesem Jahr wieder ca. 180 Künstler an über 50 Standorten teil.

Neu wird in diesem Jahr das Monopol in der Haferkornstraße mit eigenen Ausstellungen teilnehmen und im Atelierhaus – in der Lindenthaler Straße, werden erstmalig dort inzwischen ansässige Künstler ihre Ateliers für die Besucher öffnen.

Einen besonderen Höhepunkt stellt die Jubiläumsausstellung „30 Jahre Mauerfall“ von Mahmoud Dabdoub dar. Der bekannte Leipziger Fotograf, der 1981 zum Studium nach Leipzig kam, hat in diesen fast 40 Jahren die friedliche Revolution, den Mauerfall und die Entwicklung der Stadt hautnah erlebt und fotografisch festgehalten. Die Ausstellung wird am 28.08.2020 um 18.00 mit einer Vernissage im Infozentrum des Magistralenmanagements in der Georg-Schumann- Str. 126 beginnen, über die Nacht der Kunst andauern und danach in andere Städte weiterziehen.

Die Eröffnung der Nacht der Kunst wird traditionell 16.00 Uhr am Kaufland Gohlis Nord (Ecke Breitenfelder Straße) stattfinden. Die Besucher und Ehreng-äste sind geladen, sich im Anschluss an das offizielle Eröffnungsprogramm mit musikalischer Umrahmung, die zentrale Ausstellung in der Kauflandhalle unter der Bücherei anzusehen. Dort zeigt der französische Bildhauer, Maler und Objektkünstler Marc-Antoine Petit seine Meisterschülerarbeit. Dazu wird es eine Ausstellung zu dem Thema Upcycling geben.

Im Atelierhaus Lindenthaler Straße können die Besucher in einer Sonderausstellung zum Thema „Schrott und Seide“ neben Metallskulpturen feine Stoffe und extravagante Outfits bestaunen. Daneben werden weitere Künstler ihre Arbeiten präsentieren und die Besucher teils live einbinden.