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Neue Lastenradstation im Kulturhof

Seit dem 1. Juli ergänzt eine zweite Station in Gohlis den derzeit noch temporären öffentlichen Lastenradverleih der Stadt.

Fotos: Roland Quester, Stadt Leipzig
Fotos: Roland Quester, Stadt Leipzig

Die neue Station befindet sich im Kulturhof Gohlis in der Eisenacher Straße und ergänzt den städtischen Verleihservice, von dem es bisher schon eine Station am Kunsttanker in der Lindenthaler gegeben hat. Gohlis besitzt damit zwei der leipzigweit bisher insgesamt neun Stationen. Die Miete eines Lastenrads ohne Elektroantrieb kostet einen Euro je 15 Minuten oder vier Euro pro Stunde, der Tagespreis für 24 Stunden beträgt 18 Euro. Wer ein E-Lastenrad möchte, muss 1,15 Euro je 15 Minuten bzw. 4,60 pro Stunde bezahlen, der Tagespreis liegt bei ebenfalls 18 Euro. Organisiert wird die Miete über die App von Nextbike.

Ebenfalls zum Monatsbeginn wird das Leihsystem umgestellt: Die Räder können dann nur noch an der Station zurückgegeben werden, an der sie auch ausgeliehen wurden. Hintergrund dieser Entscheidung ist, dass die Räder in den letzten Monaten immer wieder falsch abgestellt wurden, was einen hohen Aufwand und hohe übermäßige Kosten verursacht hatte.

Derzeit werde das System laut Stadtverwaltung mit rund 350 Ausleihen im Monat gut angenommen, hieß es in einer Mitteilung der Stadt. Dabei sei die Auslastung der Räder stetig gestiegen. Im Juni lag dieser Wert bei einem Leihvorgang pro Rad und Tag – dies sei im Vergleich zu anderen Städten recht hoch.

Die fünfmonatige Testphase zu einem Verleihsystem für Lastenräder war im Dezember 2022 planmäßig ausgelaufen, und wird seitdem in verringerter Größe übergangsweise weitergeführt. Über einen möglichen Regelbetrieb soll der Stadtrat im Sommer entscheiden. Das Verkehrs- und Tiefbauamt erarbeitet das entsprechende Konzept. Mit dem Unternehmen Nextbike konnte zunächst eine Vereinbarung zum vorübergehenden Weiterbetrieb geschlossen werden. Das Amt für Wirtschaftsförderung fördert das Transportrad-Mietsystem derzeit finanziell, damit es weitergeführt werden kann. Grundlage hierfür ist ein Beschluss zum Energie- und Klimaschutzprogramm.

Das von TINK (Transportrad Initiative Nachhaltiger Kommunen) initiierte Projekt selbst läuft drei Jahre und wertet die Erfahrungen verschiedener Pilot-Städte beim Lastenradverleih aus. Es wird durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplans gefördert. Leipzig ist Mitgliedskommune und profitierte hierdurch bei der Konzeptionierung eines längerfristig angelegten Systems.

Weitere Informationen zum Projekt und allen Leihstationen gibt es unter leipzig.de/lastenradverleih

 

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