Platnerstraße

Die 350 m lange Straße führt von der Menckestraße zur Parthenbrücke und zum Schillerhain, dem nördlichen Ausgang des Rosentals.
Die Nr. 13 war die Gohliser Mühle. Die Existenz einer Wassermühle im südwestlichen Teil des ehemaligen Leipziger Vorortes Gohlis an der Flurgrenze zu Leipzig ist bereits seit dem Jahr 1384 urkundlich belegt. Der Mühlenbetrieb wurde über 500 Jahre lang aufrechterhalten.
Mehrere Investoren bekundeten seit den 1990er Jahren Interesse an der Revitalisierung des Mühlengrundstückes, z.B. als Standort für kleinteiliges Gewerbe, Wohnanlage oder Hotel.
Die umfassende Sanierung und Neueröffnung des historischen Areals der ehemaligen Gohliser Mühle wurde 2011 abgeschlossen. Auf dem ehemaligen Mühlegrundstück befinden sich heute die Kindertagesstätte „Gohliser Mühler, das Restaurant „Münsters“, die Weinhandlung „Jacques‘ Weindepot“ sowie Büros von Firman und sozialen Einrichtungen.
Ernst Platner: geb. 11.06.1744 in Leipzig, gest. 27.12.1818 in Leipzig, war Mediziner, Physiologe und Philosoph. Er besuchte die Thomasschule, und studierte ab 1755 an der Universität Leipzig, wo er später lehrte, und zwar als Professor der Medizin (seit 1770), der Physiologie (seit 1780) und der Philosophie (seit 1801).
Frühere Namen der Platnerstraße waren:
- Rosentalstraße (ab ca. 1866)
- Mühlgasse (bis ca.1866): Schmale Gasse, welche zur Gohliser Mühle führte
Seit 1905 trägt die Straße ihren heutigen Namen.
Dr. Uwe Maaß
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