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Stallbaumstraße

Die Stallbaumstraße in Gohlis: Straßenhistorie, frühere Einrichtungen und die Namensgeschichte rund um Johann Gottfried Stallbaum in Leipzig.

Die Stallbaumstraße in Gohlis: Straßenhistorie, frühere Einrichtungen und die Namensgeschichte rund um Johann Gottfried Stallbaum in Leipzig.
Gohliser Straßennahmen Stallbaumstraße Gohlis

Die 523 m lange Straße führt von der Platnerstraße zur Heinrothstraße. Zwischen Heinroth- und Herloßsohnstraße befand sich der Spiel- und Sportplatz des Allgemeinen Turn- und Sportvereins von 1848 zu (Leipzig) Gohlis. Im Haus Nr. 9 hatte das Zentralinstitut für Jugendforschung der DDR seinen Sitz.

Die Straße wurde 1900 nach Johann Gottfried Stallbaum benannt. Er wurde am 25.09.1793 in Zaasch bei Delitzsch geboren und starb am 24.01.1861 in Leipzig gestorben.

Er studierte an der Universität Leipzig Theologie und Philologie und war seit 1818 Lehrer an den Franckeschen Stiftungen in Halle, dann an der Thomasschule in Leipzig. Von 1835 bis 1861 war er Rektor der Thomasschule. Unter seiner Leitung rückte die bürgerliche Bildung mehr in den Vordergrund. Neben der mathematisch-naturwissenschaftlichen Ausbildung führte er auch das Fach Turnen ein. Die künstlerische Tätigkeit des Chores rückte in den Mittelpunkt und die Samstag-Motetten wurden fester Bestandteil. Damit wurde der Chor über Leipzig hinaus wesentlich bekannter. Ab war Stallbaum 1840 Professor an der Universität Leipzig. Er war Herausgeber der Werke antiker griechischer Philosophen und Schriftsteller.

von Dr. Uwe Maaß

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