Heuschnupfen? Wie das Essen beim Atmen hilft!

Ende April fliegen Birke und die ersten Gräser. Niesen, juckende Augen und eine laufende Nase sind typische Beschwerden. Dahinter steckt der Botenstoff Histamin, der bei allergischen Reaktionen freigesetzt wird und Entzündungen in den Schleimhäuten verstärkt.
Das Histamin-Fass läuft über
Bei einer Allergie schütten unsere Zellen den Botenstoff Histamin aus, was die typischen Entzündungssymptome auslöst. Das Problem: Auch viele alltägliche Lebensmittel enthalten Histamin oder blockieren dessen Abbau im Körper.
Was jetzt vom Speiseplan pausieren sollte
Studien zeigen, dass eine histaminarme Ernährung Allergiesymptome verbessern kann.
Praktischer Tipp
In Zeiten starken Pollenflugs weniger gereiften Käse, Alkohol, stark fermentierte Produkte oder Fertiggerichte essen. Das gilt auch für „Histaminliberatoren“ wie Tomaten, die körpereigenes Histamin zusätzlich freisetzen. Um das Histamin im Körper abzubauen, braucht unser wichtigstes Abbau-Enzym (die Diaminoxidase) ausreichend Vitamin C als Unterstützung. Deswegen helfen frische, vitaminreiche Lebensmittel.
Rezept: Apfel-Radieschen-Salat
Äpfel, Blaubeeren und Radieschen sind gut verträglich. Frische Petersilie liefert Vitamin C. Ein Top-Helfer für den Histaminabbau!
So geht’s:
1/2 Bund Radieschen (in Scheiben), 1 süßlichen Apfel (gewürfelt) und 1 Handvoll Blaubeeren mischen. Ein Bund gehackte Petersilie unterheben. Mit 2 EL Olivenöl, 2 EL naturtrübem Apfelsaft und Salz vermengen.
Guten Appetit! Friedericke, Ernährungstherapeutin aus Gohlis
von Friedericke Kirsten


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