Spaziergang im Gohliser Norden
Gohlis-Nord hat ziemlich viele Facetten, von der Krochsiedlung über größere Blöcke aus der DDR-Zeit („Stahlhelmsiedlung“) und aus den letzten 30 Jahren (östlich und westlich der Krochsiedlung) bis hin zu umgebauten Kasernen („Kaisergärten“) und Einfamilienhäusern ist alles dabei.
Auf der größten Baustelle an der Max-Liebermann-Straße waren in den beiden letzten Monaten keine Fortschritte zu erkennen. Im Bereich der Einfamlienhäuser gibt es dagegen Bewegungen: In der Quedlinburger Straße dürfte der Hausumbau des Hauses Nr. 22, der 2021 mit einem Dachausbau begann, bald abgeschlossen sein, während in der Nr. 37 der Umbau in diesem Frühjahr begonnen hat: Hier wurde das Dach abgetragen, um eine Etage aufzustocken. Es bleibt dann zwar ein Einfamlienhaus, aber die Wohnfläche wächst. In der Oldenburger Straße 10 entsteht dagegen auf einer Bodenplatte ein ganz neues Einfamlienhaus, der Rohbau geht durch die Lieferung fertiger Wandplatten schnell voran. Das muss jedoch nichts heißen: Schräg gegenüber in der Oldenburger Straße 1 war der Rohbau schon Mitte 2021 fertig, aber bewohnt ist das Zweifamilienhaus bis heute noch nicht, zuletzt wurde noch am Eingang gearbeitet.
Zum Abschluss verlassen wir Gohlis-Nord über den Viertelsweg und blicken in die Hans-Oster-Straße: In Heft 1/2025 erwähnten wir die Sanierung des lange vernagelten Altbaus in der Hans-Oster-Straße 18 – inzwischen ist das Projekt abgeschlossen. Mitte März gab es darin z. B. noch eine 103-m²-Wohnung für 1.590,- € kalt zu mieten, Ende März war auch dieses „Schnäppchen“ vergeben.
von Matthias Reichmuth


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