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Jung an der Pfeife: Lars startet als Schiedsrichter bei der SG MoGoNo

Lars startet als Jugendschiedsrichter bei der SG MoGoNo. Ein Porträt über seine Ausbildung, Motivation und seine Ziele im Fußball.

Jung an der Pfeife: Lars startet als Schiedsrichter bei der SG MoGoNo

Wenn Kinder und Jugendliche kicken, braucht das Spiel nicht nur Bälle, Trikots und Tore – es braucht Menschen, die fair pfeifen: Jugendschiedsrichter übernehmen genau diese wichtige Funktion, damit der Fußball-Alltag auch im Jugendbereich lebendig bleiben kann. Laut dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) sind bundesweit über 53.600 Schiedsrichter*innen aktiv – einige auch bei der SG MoGoNo. Einer von ihnen hat sich extra dem Verein angeschlossen, um die Schiedsrichterausbildung zu absolvieren:

Lars (15), kommt aus Leipzig und möchte bald als Schiedsrichter für die SG MoGoNo pfeifen. Sport spielt in seinem Leben schon immer eine zentrale Rolle: Ob Fußball, Basketball, Volleyball oder Faustball – Bewegung gehört für ihn einfach dazu. Neben dem Sport besucht er die 10. Klasse eines Gymnasiums, versucht aber trotzdem, jeden Tag Zeit für Training und Bewegung zu finden. Seine Leidenschaft für den Fußball begleitet ihn seit der Kindheit. Inspiriert wurde er schließlich durch den Freund seiner Schwester, der ihm von seinen eigenen Erfahrungen als Schiedsrichter erzählte. „Die Vorstellung, in einem großen Stadion zu stehen und die Fans zu hören, hat mich schon immer fasziniert“, sagt Lars.

Vom Schiedsrichterlehrgang erwartet er sich ein tieferes Verständnis für die Fußballregeln und den souveränen Umgang mit Drucksituationen. Besonders zu Beginn rechnet er damit, noch viel nachdenken zu müssen – doch mit Erfahrung, so glaubt er, werden die Entscheidungen immer natürlicher fallen.

Ein Spiel, das ihn bis heute beschäftigt, ist das Champions-League-Halbfinale 2009 zwischen Chelsea und Barcelona – voller strittiger Szenen. „Das hätte ich gerne selbst gepfiffen“, meint er mit einem Schmunzeln. Wichtige Ratschläge hat Lars bereits von erfahrenen Schiedsrichtern bekommen: Souveränität ausstrahlen, konsequent bleiben und auch bei Fehlern ruhig weitermachen. Für die Zukunft hat er klare Ziele – in zehn Jahren möchte er am liebsten schon professionelle Spiele leiten. „Einmal ein Flutlichtspiel in der Bundesliga pfeifen – das wäre ein Traum“, sagt er.
Bis dahin wird es ein weiter Weg sein. Dennoch ist Lars jetzt schon Vorbild mit seinem Engagement im Fußball.

von Lisa Burzlaff

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