Skip to content Skip to left sidebar Skip to footer

Fermentieren: Das Superfood aus dem eigenen Glas

Ernährungswandel: Fermentieren leicht gemacht

Ernährungswandel: Fermentieren leicht gemacht
Fermentieren leicht gemacht

Unser Körper ist ein faszinierendes Ökosystem. Im Darm verwerten Billionen Mikroorganismen unsere Nahrung. Genau dieses Prinzip nutzen wir beim Fermentieren. Früher diente es der reinen Vorratshaltung, heute schätzen wir es als echten Gesundheits-Booster.

Warum Ihr Körper „Ja!“ sagt. Fermentierte Lebensmittel sind lebendig. Bakterien wandeln Kohlenhydrate in konservierende Säure um, ganz ohne Zusatzstoffe.

Der Nutzen ist enorm:

  • Darm-Power: Probiotische Kulturen stärken die Darmflora und damit das Immunsystem.
  • Bekömmlichkeit: Die „Vorverdauung“ durch Bakterien macht Kohl & Co. verträglicher.
  • Vitamine: Nährstoffe bleiben erhalten oder steigen sogar.

So gelingt der Einstieg. Sie brauchen nur ein Bügel- oder Schraubglas, Gemüse und Salz (ohne Jod/Rieselhilfen). Die Faustregel: 2–3 g Salz auf 100 g Gemüse. Das wichtigste Gesetz lautet: „Alles unter die Lake“. Das Gemüse muss von Flüssigkeit bedeckt sein. Wenn es nach Tagen blubbert und säuerlich duftet: Glückwunsch! (Nur pelziger Schimmel gehört in den Müll!).

Rezept: 10-Minuten-Sauerkraut

  1. Schnippeln: 500 g Weißkohl fein hobeln/schneiden.
  2. Kneten: Mit 10–12 g Salz (ca. 1 EL) in einer Schüssel kräftig kneten, bis reichlich eigener Saft austritt.
  3. Packen: Kohl fest ins saubere Glas pressen. Alles muss unter die Flüssigkeit gedrückt werden (ggf. beschweren).
  4.  Warten: 5–7 Tage bei Raumtemperatur gären lassen (Deckel locker auflegen), dann kühlen.

Guten Appetit!

Liebe Grüße Friedericke, Ernährungstherapeutin aus Gohlis

 

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare

Es gibt noch keine Kommentare

Kommentar verfassen