Namensgebung 68. Schule
Am 1. August 2025 erhielt die ehemalige 68. Oberschule, besser bekannt als „Die Rote Schule“. in Leipzig den Namen Klaus- Gottschalk-Oberschule. Das beschloss der Leipziger Stadtrat am 25. Juni 2025.
Zu den vier ausgewählten Favoriten (Annerose Kemp, Margarete Bothe, Rosalie Büttner und Klaus Gottschalk) fand Ende des Schuljahres 2024/25 eine Abstimmung in der Schule statt. Alle Schülerinnen und Schüler, alle Eltern und alle Lehrkräfte der Schule konnten ihre Stimme für einen Vorschlag abgeben. Die Mehrheit stimmte für „Klaus Gottschalk“.
Die 68. Schule startete mit dem Schuljahr 1992/1993 den Schulbetrieb als zweizügige Mittelschule am Standort Diderotstraße im Norden der Stadt. Zum Schuljahresbeginn 2013/2014 erfolgte der Einzug der 68. Schule in das sanierte und modernisierte barrierefreie Schulgebäude der ehemaligen Hans-und-Hilde-Coppi-Schule (Rote Schule) in der Breitenfelder Straße in Gohlis. Sie bekommt den Namen Klaus-Gottschalk-Schule – Oberschule der Stadt Leipzig.
Klaus Gottschalk war ein deutscher Sportmediziner und Hochschullehrer (geb. 5.11.1937, gest. 30.12.2020). 1980 – 1987 war er Inhaber des Lehrstuhls für Sportmedizin an der DHfK (Deutsche Hochschule für Körperkultur) in Leipzig, von 1987 bis 2002 bekleidete er die Professur für Sportmedizin an der Martin-Luther-Universität Halle.
Er war eine prägende Figur im Behinderten- und Rehabilitationssport. Von 1992 bis 1998 war er auch Präsident des Landessportbundes (LSB).
Im Jahr 2004 veröffentlichte er gemeinsam mit Waldemar Cierpinski das Buch „Sprich wörtlich Sport: Sprichwörtliches und Nachdenkliches zu Gesundheit und Sport von der Antike bis zur Gegenwart“.
von Dr. Uwe Maaß

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