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Geibelstraße

Geibelstraße Leipzig

Emanuel Geibel

Gohliser Straßennamen

Die Geibelstraße in Leipzig ist 678 m lang. Begrenzt wird sie von der Blochmannstraße im Süden und dem Artur-Bretschneider-Park im Norden. Die Häuser Nr. 9 und Nr. 11 gehörten früher zu den Bleichert-Werken. Die Bebauung ist typisch für das späte 19. und frühe 20. Jahrhundert in diesem Gebiet, mit Mehrfamilienhäusern, die den Charme des Stadtteils prägen. Entlang der Straße finden sich sowohl Wohngebäude als auch kleinere Gewerbeeinheiten, wie zum Beispiel das „Restaurant Mykonos“.

Die Häuser Nr. 10, 11, 12, 13, 14, 15 16, 18, 20, 22, 24, 25, 26, 27, 28, 30, 32, 44, 46, 56 sowie die 1897 erbaute Eisenbahnbrücke stehen unter Denkmalschutz.

Der Namensgeber: Emanuel Geibel

Namensgeber der Straße ist Franz Emanuel August Geibel (1815–1884), ein deutscher Dichter und Schriftsteller, der im 19. Jahrhundert große Popularität genoss.

Geboren in Lübeck, war Geibel später als Professor für Literatur an der Universität München tätig. Er war ein bedeutender Lyriker seiner Zeit, der sowohl Natur- als auch patriotische Gedichte verfasste. Zu seinen bekanntesten Werken zählt der bis heute populäre Liedtext zum Volkslied: „Der Mai ist gekommen…“. Bei seinem Tod im Jahr 1884 wurde er von seinen Zeitgenossen als einer der bedeutendsten deutschen Poeten nach Goethe verehrt. Seine Heimatstadt Lübeck verlieh ihm 1886 die Ehrenbürgerwürde, und dort steht auch ein Denkmal zu seinen Ehren.

von Dr. Uwe Maaß

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