Prellerstraße

Die 901 m lange Straße führt von der Primavesistraße über den Kickerlingsberg zur Georg-Schumann-Straße. In Nr. 54 befand sich ein traditionsreiches Gohliser Unternehmen, die Spirituosenfabrik Wilhelm Horn. Am Wohnhaus Nr. 54 befindet sich eine 40 x 60 cm große Tafel, die darauf verweist, dass beim Bau des Hauses Kugeln gefunden wurden, die wohl vom Sturm Blüchers auf Gohlis während der Völkerschlacht am 16.10.1813 stammten.
Friedrich Preller, geb. 25.04.1804 in Eisenach, gest. 24.04.1878 in Weimar, Maler
Preller war 1818-8121 Schüler der Goetheschen Zeichenschule und wurde danach durch Großherzog Karl August in Weimar nach Dresden, Antwerpen, Mailand und Rom geschickt.
Nach der Rückkehr (18390) wurde er Professor in Weimar. Er malte vor allem südländische und nordische Landschaften, so die Odysseelandschaften im Weimarer Museum. Auch bei dem Zyklus für das Römische Haus des Verlegers Hermann Härtel in Leipzig (1833/36) verwendete er Motive aus der Odyssee. Dieser Zyklus hängt seit 1904 in der Wandelhalle der Leipziger Universitätsbibliothek. Das Museum der Bildenden Künste besitzt zahlreiche Gemälde und Zeichnungen des Künstlers. Ihm verdanken wir auch die Abzeichnung Goethes auf dem Totenbett.
von Dr. Uwe Maaß

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