von Tim Buktu

Um es gleich vorweg zu nehmen: Es  k a n n  gelingen, sein Hobby zum Beruf zu machen. Wenn man zum Beispiel gern zeichnet, mit der Eisenbahn spielt, im Garten gräbt oder Antiquitäten sammelt. Wer allerdings daheim gelegentlich mal für eine Handvoll Personen – auch durchaus erfolgreich – kocht, sollte daraus in den meisten Fällen keine zwingend erfolgreiche Tätigkeit in der Gastronomie ableiten. Andernfalls passiert Folgendes.

„Entschleunigung“ wird dem Gast vom Lokal im Kleingartenverein Germanus e.V. in Aussicht gestellt. 79 Minuten Wartezeit auf den Hauptgang entschleunigen nicht unbedingt. Wobei der Chef (und einzige Koch!) in dieser Zeit mehrfach die Küche verließ um mit den anderen vier Gästen zu plaudern. Die Gerichte waren sehr gut – wenn auch lauwarm. Die Laune der Autoren dieses Artikels war es da schon nicht mehr. Nach weiteren 20 Minuten geduldigen Wartens auf das nächste Getränk legten diese die Zeche auf den Tresen und gingen durstig nach Hause.

Es ist eben ein Unterschied, 4 oder 40 Personen zu bewirten. Schlussfolgerten die ehemaligen Gäste.